Gesellschaft - welche?

"Die Gesellschaft" - wie geht man an dieses Thema heran, wie gestaltet man diese?
Die  Philosophie und das Menschenbild bringen Freiheit, Sicherheit, Wohlstand, oder das Gegenteil!

Wir müssen den Bruch vollziehen mit zweihundert Jahren fehlgeleiteter kontinentaleuropäischer Geiseshaltung. Seit den Philosophen der Romantik träume viele Europäer von überindividuellen Zielen der Gesellschaft, anstatt das Individuum so zu nehmen, wie es ist - auf seinen Nutzen und sein Eigentum bedacht, selbständig, unabhängig.

Die romantischen Philosophen Herder, Fichte, Hegel entwickelten die Ideen des "Volksgeistes", der Zugehörigkeit zu einer Sprache, einem Volk, sie bevorzugten das Ländliche gegenüber dem Urbanen, die Hauswirtschaft gegenüber dem Markt und dem Geld, das Organisch-Natürlich gegenüber nüchternen Strukturen. Hegel sah im Staat "die Wirklichkeit der sittlichen Idee" - das war der Anfang der Staatsvergottung in Deutschland. Der Romantik war nicht das Glück ein Ziel, wie es die amerikanischen Bürger in ihrer Unabhängigkeitserklärung verlangten. "Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks", schrieb Hegel und begründete die deutsche Vorliebe für heroischen Willen, Entsagung, Scheitern, die sich beim romantischen Kultdichter Lenz, und dann bei Hölderlin, Nietzsche, Sombart, Ernst Jünger und bis in Landserromanen findet. Schlimmer noch, "der Faschismus ist ein Erbe der Romantik", sagt Isaiah Berlin. Aber auch der Marx'sche Kommunismus verdankt seine unerbittliche Sicht der Gesellschaft als total vorbestimmt, und daher ebenso total umzugestalten, der Vorgabe Hegels, den er einfach "vom Kopf auf die Füsse stellte". 
Noch weiter, auch der arabische Fundamentalismus stammt direkt aus diesen Werten der deutschen Romantik, folgern die Bestseller-Autoren Ian Buruma und Avishai Margalit im Buche "Occidentalism". Der liberale Westen, also der angelsächsische Denkkreis, sei zuerst aus deutscher Philosophie, dann mit den Versatzstücken daraus in Russland und Arabien auf immer gleiche Art angefeindet worden.
Selbst der sanfte Theodor Fontane schrieb1846: "Der Kult des Goldenen Kalbes ist die Krankheit der Engländer", oder Werner Sombart rechtfertigte den deutschen Krieg 1915 mit dem Buchtitel "Händler und Helden", worin die fiese Rolle der utilitaristischen Engländer klar war.
In der angelsächischen Welt dominierten liberale, das private Streben billigende Werte. Noch vor seinem Bild einer "unsichtbaren Hand" des ordnenden Marktes schrieb Adam Smith ein Buch zur moralisch-philosophischen Grundlage der Gesellschaft. Demgemäss finden sich die Individuen zu Gesellschaft zusammen, weil sie sich mit "Sympathie" (Mitleiden) in die anderen hineindenken und deshalb zum liberalen Leben-und-Lebenlassen finden. Schon in der dritten Zeite streicht Smith den ureigenen Nutzen eines jeden heraus, den anderen glücklich zu machen. Kein heroischer Wille, kein Superstaat, kein gemeinsames Volkstum, kein Abschliessen des "Wir" gegenüber den bösen internationalen "anderen" ist nötig. In der Schweiz hat übrigens Hegels Staatsvergottung keine Wurzeln geschlagen, die Staatsauffassung entspricht jener der Engländer oder der amerikanischen Schwesterrepublik - der Staat soll nützen, nicht mehr.

Auch viele französische Gesellschaftsentwürfe, wie der "contrat social" oder die "volonté générale" haben totalitäre Keime mit ihrer überindividuellen Ausrichtung. Dies wurde zum Gegenentwurf desjenigen der angelsächsischen Welt, welche die gesellschaftlichen Regelkreise um das an sich, seinem Eigentum und am Tausch interessierte Individuum herum organisierte. Der Utilitarismus baut auf Menschen jenseits des Aufopferns, der Appelle, des Moralisierens, denn sie steuern ihr Verhalten über Anreize, nicht über Staatsgremien zugunsten übergeordneter Ziele. Und dennoch findet als Summe der Reaktionen schliesslich "Gesellschaft" statt. Interessant, dass auch der überwiegende Teil Asiens eine Ethik pflegt, welche dem Individuum und seiner Familie den eigenen Nutzen zugesteht. Der Konfuzianismus betonte die Entwicklung des persönlichen Charakters, er schuf keine Religionsherrschaft, keine Priesterschaft, er drängte die gesamte Gesellschaft nicht in einen Zielkorridor. Kontinentaleuropas Spätromantiker stehen zusehends allein in der Welt.

Diese unterschiedlliche Weise, an die Analyse der Gesellschaft heranzugehen, kann "methodologischer Individualismus" genannt werden, im Gegensatz zu unterstellten Gesamtheiten, gemäss "Holismus" (griechisch holos, das Ganze). Beispiele dafür sind berühmt geworden - der soziologische Altmeister Emile Durkheim erhob die individuellen Zahlen zu Selbstmordraten unter Protestanten und Katholiken und stellte erst hernach "holistische" Vermutungen über die Wirkung von Religion an. Der deutsche Soziologe Max Weber dagegen stellte zuerst die Gesamtthese auf, dass der Kapitalismus aus dem Geist der Protestantismus gefolgt sei und klaubte dafür dann einige Beispiele zusammen. Er übersah, dass echt kapitalistische Textilmanufakturen, Schiffsgesellschaften und Grossbankiers längst in Genua, Florenz und Augsburg (Fugger) geblüht hatten, unter Katholiken. Aber darüber sind Tausende von Bemerkungen geschrieben worden - interessant ist hier nur, wie unterschiedlich man vorgehen kann - indiviualistisch oder holistisch.

Ferdinand Tönnies hatte Ende des 19. Jh. noch die wichtige Unterscheidung zwischen "Gesellschaft" und "Gemeinschaft" eingebracht, die in deutscher Sprache oft gleichbedeutend gebraucht werden. Doch stehen Welten dazwischen. Die Gesellschaft ist das Ganze, das Kühle, das Verbindliche und Gesetzliche, auch das Offen-Transparente. Die Gemeinschaft aber ist frei gewählt als Untergruppe der Gesellschaft, des Alltagslebens, mit verbindlichen Zielen, mit Wärme der Beziehungen, ausschliessend gegen Nicht-Mitglieder, Gemeinschaft kann frei gewählt oder verlassen werden. Kurz, "Gesellschaft" ist ein liberales, und "Gemeinschaft" ein romantisches Konzept...

"Liberalism is about means, not ends" - dieser Satz fasst alles zusammen. Die Konzepte mit den grossen Zielen, die sie der Gesellschaft setzen, also Kommunismus, Sozialismus, Faschismus, aber auch Theokratien, sind "holistisch", ganzheitlich, sie scheren alle und alles über den gleichen Kamm, sie verlangen die Opferung der Gegenwart zugunsten einer lichtvollen Zukunft. Sie setzen auf den Staat als Regelungsinstanz, nie auf den Bürger, nie auf seinen Markt. Wer aber "Staat" sagt, meint auch "Staatsspitze". Diese aber handelt gemäss dieser Konstruktion uneigennützung, auf das Ziel hin.

Damit scheidet das Menschenbild die Liberalen und die "Kommunitaristen", die Vergesellschafter. Der liberale Entwurf geht von eigennützigen, eher selbstbezogenen Menschen aus, in welcher Lage sie sich auch immer befinden, oben oder unten. Die Kommunitaristen haben dagegen ein gespaltenes Menschenbild. Ihre Kapitalisten streben uneingeschränkt nach Maximierung ihres Geldes, aber die Armen sind nur Opfer. Die Bewohner armer Länder des Südens sind "edle Wilde" mit reinen Regungen. Aber ihre politischen Lenker der Gesellschaft handeln uneigennützig, richtig, sie erkennen die Ziele. Dieser Bruch des Menschenbildes führt zur Arroganz der Politik (von unseren sozialistischen Spätromantikern als "Primat der Politik" verkleidet), zur moralischen Aufgeblasenheit der Lenker gegenüber Widerstrebenden, zur Herrschaft von Komitees gegenüber den Bürgern, zur Gängelung der bloss ihrem niedrigen Eigennutz gehorchenden Bürgern durch die zielklaren Lenker. Im realen Kommunismus der Oststaaten setzten diese sich mit der Diktatur "des Proletariats" durch, im Westen heute beanspruchen sie die moralische Lufthoheit und verketzern jene, die ihre Freiheit und ihren Nutzen einfordern - und die manchmal rechnen wollen, wieviel die hehren Ziele denn kosten könnten.

Besonders verketzert ist der Begriff des "homo oeconomicus", also der eigennützige Mensch, der im Zusammenspiel mit dem Eigennutz aller anderen die Gesellschaft ausmacht. Manche Oekonomen bieten mit ihrer überspitzten Auffassung dazu allen Anlass. Und die Kritiker machen daraus einen Menschen, der nur noch mit dem Taschenrechner unterwegs ist. Falsch. Der Mensch muss als selbstbezogen gesehen werden, der manchmal egoistisch ist, der aber auch kooperieren kann, gerade weil er darin auch den Nutzen sieht. Ebenso kläglich versagen die neurologischen Untersuchungen von "altruistischen" Hirnströmen, um menschliches Streben und Kooperieren zu erklären. Gesellschaft entsteht aus den handelnden Menschen insgesamt, nicht in Ganglien. Gute gesellschaftliche Einrichtungen lassen den Menschen edel, kooperativ handeln, schlechte wecken seine Wolfsnatur.

Wiederum in den angelsächsischen Ländern hat die Politologie des "Public Choice" mit dem Staatskunde-Bild der Politiker als den Anwälten des Gemeinwohls aufgeräumt. Sie wendet das einheitliche Menschenbild an - alle sind Maximierer, auch die Politiker, die Parteien, die Lobbies, selbst die Wähler. Die Politiker etwa maximieren Wählerstimmen, Amtsdauern, Aemterkumulationen, Subventionen für ihre Wählergruppen.  Niemand kennt das Endziel der Gesellschaft. Die gesellschaftlichen Arrangements können auch jederzeit wieder verändert werden. Selbstverständlich ist in diesem Bild kein Platz für mystische "Generationenverträge", für "Solidarität" anstelle von nüchternem Nachdenken, was denn helfe und was nicht, kein Platz für das "historische Ziel einer Europäsichen Union", oder gar für die verdinglichte Sicht "Der Euro ist Europa". Das war ein Meisterstück "holistischer Verklärung" gegenüber den direkten Interessen der Menschen. Dies alles und viele mehr sind "Holismen", scheinen aber ihren Verfechtern ein moralisch-ethisches Uebergewicht gegenüber jenen zu geben, die ein bisschen nachrechnen möchten, die nach dem Nutzen fragen. Das Gegenteil ist aber der Fall - wer mit solchen Begriffen sich immunisiert gegen das Nachfragen, handelt unethisch.

Der US-Philosoph und Oekonom Albert Hirschman hat das Verhältnis von Politik und Markt geklärt - "Exit and Voice" seien die beiden Prinzipien, dank welcher sich das Individuum in Gesellschaft begibt. "Exit" bedeutet, es kann frei in Verträge ein- oder austreten, als Marktteilnehmer bestimmen, was geht und was nicht geht.Die Summe dieser Entscheide heisst "Volkswirtschaft". Hingegen dient "Voice" dazu, die Stimme im Politikbereich abzugeben.
Der Markt ist also eine der beiden ethische und zivilisatorisch hochstehenden Steuerungsarten der Gesellschaft - das begründe ich im entsprechenden Kapitel dieser Web-Seite.

Die freiheitliche Ordnung und die Grundrechte, welche den Aufschwung der letzten 200 Jahre begünstigten, umfassen das Eigentumsrecht, die Berufswahlfreiheit, Gewerbefreiheit, die Meinungsfreiheit etc. Das Recht auf privates Eigentum kann in einer Demokratie allerdings durch die Mehrheit eingeschränkt oder gar weggenommen werden. Und "Eigentum" bedeutet nicht nur einen Sack voll Geld, sondern es materialisiert sich in Boden, Bauten, Anlagen, Dienstleistungsfirmen, Patenten - es umfasst also Rechte, sich betätigen zu dürfen, Handlungsrechte ("property rights"). Eigentum zeigt sich also nicht durch "be-sitzen", sondern als Ermächtigung zum Handeln, es hat systemische Funktion. Diese Handlungsrechte wurden im Laufe der Zeit aber durch vielfältige Gesetze eingeschränkt.
Dies ahnten die Vordenker des politischen und ökonomischen Liberalismus in England, etwa John Locke. Er sah, dass "das grosse und hauptsächliche Ziel, warum sich Menschen in Gemeinschaften vereinigen und unter eine Regierung stellen, der Schutz ihres Eigentums ist" (Second Treatise of Government). Daraus folgerte Locke, dass "die oberste Staatsgewalt von keinem Mann irgendwelchen Teil seines Eigentums wegnehmen darf ohne sein Einverständnis", denn da der Staat zum Schutze des Eigentums errichtet wurde, wäre dies "too gross an absurdity". Dies kann jedoch geschehen, wenn eine besitzlose Mehrheit von Stimmbürgern einer besitzenden Minderheit das Eigentumsrecht abspricht oder beschränkt. Deshalb haben Liberale aller Zeiten zwar die Ausdehnung der Stimmrechte auf möglichst viele Bürger befürwortet - in den Reformjahren um 1830 wurde dies in England das "enfranchising" genannt. Doch sie traten auch für den Zensus ein, also die Beschränkung des Wahlrechts auf Bürger mit einem minimalen Besitz. Ausserdem durfte in England nach 1832 nur wählen, wer die Steuern bezahlt und keine Armenunterstützung vom Staat bezogen hatte. Der Grundsatz, den Ausstand zu nehmen, wenn über seine eigenen Interessen entschieden wird, gilt in allen Gremien heute, nur nicht bei Wahlen und Abstimmungen. Da heute die Mehrheit der Stimmbürger in Kontinentaleuropa mindestens Teile ihres Einkommens vom Staat beziehen, wären sie heute ausgeschlossen. Doch da dies nicht einmal mehr zu sagen gewagt wird, können sich die Wähler heute grosse Teile ihres Einkommens über den Stimm- und Wahlzettel vom Staat besorgen - die Rentner, die Arbeitslosen, die Bauern, die Bewohner von Randregionen, die Fürsorge-Empfänger, die Beamten und Staatsangestellten.
Kritiker empfehlen höherrangige Verfassungsregeln gegen solches Tagesgeschäft der allseitigen Plünderung, gegen den Bietwettbewerb der Parteien zu Lasten der Staatskasse, der Firmen, der Reichen. Die "Schuldenbremse" in der schweizerischen Verfassung entpricht dem.

Im Laufe des Ausbaus der Wohlfahrtsstaaten und der "Demokratisierung" nach 1968 wurde die Idee des "enfranchising", also der Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger auf die Wirtschaft, den Markt, die Eigentumsrechte übertragen. Die Mitbestimmungsrechte der Belegschaften (vor allem ihrer Funktionäre, in Deutschland) beschränken die Dispositionsfreiheit der Firmen, die Raum- und Ortsplanung, Umweltauflagen und der Mieterschutz grenzen die Handlungsrechte von Boden- und Immobilieneigentümern ein, Kontrollgesetze aller Art desgleichen. Der Konsumentenschutz erlaubt den Konsumenten, aus Verträgen auszusteigen, die sie in vollem Besitz ihrer geistigen Kräfte abgeschlossen hatten, der Mieterschutz in vielen Ländern auch. Die Vertragsrechte auf diesen Märkten werden asymmetrisch zu Lasten der Eigentümer. Im Arbeitsrecht wurde die Dispositionsfreiheit durch den Kündigungsschutz eingeengt.
Gleichzeitig verstärkte man diese Einsprache-Chancen sogenannter "Stakeholder" durch Rekursverfahren gegen demokratisch legitimierte Entscheide. Verbände solcher Gruppen erhielten zusätzlich Einsprache- und Mitwirkungsrechte, in der Schweiz sogar Stiftungen, welche gar keine Mitglieder haben, sondern deren Stiftungsräte sich gegenseitig kooptieren, wie Greenpeace oder die Stiftung für Konsumentenschutz. Die Beweispflicht wurde oft umgekehrt - im Umweltrecht und Arbeitsrecht mancher westlicher Staaten muss der "unternehmende" Eigentümer beweisen, dass er nicht schadet, nicht der allenfalls Geschädigte. Ausserdem üben die staatlichen Behörden und Gerichte diese Prozeduren trölerisch langsam aus, es kann Monate, manchmal über ein Jahr verstreichen, bis ein Entscheid vorliegt. Einsprachen während der Prozedur für Einsichtsrechte, für Datenschutz, für Gehör verlängern dies laufend. Damit wendet sich das ursprüngliche Anliegen, Willkür in der Gesellschaft und Wirtschaft zu mindern, ganz einfach gegen die Eigentümer. Denn die berechtigten Einsprecher und Mitwirker können dank der drohenden Fristen die Eigentümer zu vorschnellen Kompromissen, Kuhhändeln oder gar Zahlungen (eigentliche "Schutzgelder") drängen, obwohl diese vielleicht in der Sache selbst schliesslich Recht behielten, insbesondere in den USA. Die Willkür wechselte das Lager. Die Rechte über das Handeln in der Volkswirtschaft sind damit asymmetrisch zu den Kostenfolgen  -  die Eigentümer und Handelnden haben alle Kosten, die Einsprecher und Mitbestimmer mehr Rechte als sie selbst. Geht etwas schief, fallen Projekte weg, werden Arbeitsplätze verhindert oder gar gestrichen, haben die Einsprecher und Mitbestimmer keine Kosten.
Die wirtschaftliche Stagnation, der mangelnde Unternehmersinn Kontinentaleuropas hat damit viel zu tun.

Das Gleichgewicht kann nur wieder hergestellt werden, wenn die Einsprachechancen und die Kostenfolgen symmetrisch werden. Dazu dienen etwa Vorschriften, dass einsprechende Verbände eine Urabstimmung unter persönlichen Mitgliedern machen müssen, etwa auch Gewerkschaften bei Streiks, oder dass den Gerichten kurze Fristen für die Behandlung von Einsprachen gesetzt werden, bei deren Ueberschreiten die Rekurse abgewiesen sind, oder dass Mitbestimmende in Firmen ihr persönliches Vermögen, oder die Verbände das ihre, einsetzen müssen, wenn ihre Entscheide negative Folgen haben. Allgemein aber sollten diese "Stakeholder"-Bremsen zurückgefahren werden - die "countervailing powers auf Märkten und in der Politik selbst sollten wieder mit viel mehr Zutrauen walten gelassen werden.